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Geschichte des Ortes

Beginn der Besiedlung nach 1150

Urkunden zu Leukersdorf aus der Zeit der Besiedlung nach 1150 in den Waldenburger Herrschaften des Pleißenlandes sind bisher nicht bekannt. Deshalb kann nur auf die wissenschaftliche Forschung zur Besiedlung Sachsens und die Daten der entsprechenden Publikationen zurückgegriffen werden. Danach erfolgte die Besiedlung unseres Gebietes zwischen 1150 und 1200. Ein Kennzeichen dieser Besiedlungszeit sind die dabei entstandenen Waldhufendörfer in Sachsen, so auch in Leukersdorf.

 

Die Besiedlung von Leukersdorf ist aller Wahrscheinlichkeit nach von der Herrschaft Waldenburg ausgegangen, wie sich im Folgenden noch zeigen wird. Die Burg „Waldenburg“ wurde 1165/72 am Übergang der Zwickauer Mulde, an einer bereits 1143 genannten Straße von Altenburg nach Prag erbaut. 

 

Seit der Herrschaft des Kaisers Friedrich Barbarossa waren die Waldenburger Vögte Besitzer des 1135 gegründeten Reichsklosters Chemnitz. Der Abschluss der Besiedlung von Waldenburg bis Wolkenstein ist um 1200 anzusetzen. Mit Sicherheit kann davon ausgegangen werden, dass zur Zeit der Besiedlung als Verbindung der einzelnen Güter ein Dorfweg (heutige Hauptstraße) als erste gemeinsame Ortsstraße von der Ortsgemeinde angelegt wurde. Auch erste einfache Verbindungswege in die Nachbargemeinden Seifersdorf, Pfaffenhain, Ursprung, Jahnsdorf und Neukirchen sind sicher in der Besiedlungszeit entstanden.


1200

Die Mühle, die zur Besiedlungszeit die Bauern mit dem lebenswichtigen Mehl versorgte liegt ganz im Osten des Dorfes (Hauptstraße 5) und ist in der Karte von 1615 als „Michel Rüdel`s Mühl“ extra benannt. Die 2. Mühle des Dorfes war ursprünglich eine Lohmühle und wurde erst 1755 in eine Getreidemühle umgebaut. Die Mühle gehörte ursprünglich zum Gut Poststraße 12. Sie musste vor dem 2. Weltkrieg dem Bau der Reichsautobahn weichen. Die 3. Mühle gehörte zum Rittergut Leukersdorf und lag am südlichen Ende von Pfaffenhain an der Würschnitz.[sogenannte Obermühle]. Erst im Jahr 1909 wird die Mühle nach Pfaffenhain einbezirkt. 


1250 

Die Kirche in Leukersdorf gehört zu den wenigen Kirchen, die seit ca. 1250 eine lückenlose Baugeschichte im Erzgebirge nachweisen kann. Zu den ältesten Zeugnissen

gehört die romanische Pforte (ca. 1250) und die Altarplatte aus Buntsandstein, die wahrscheinlich von den ersten Siedlern mitgebracht worden ist.


1260 

Die Schmiede auf der alten Gasse 7 ist bereits im „Diplomatorium“ erwähnt und auch auf der ersten Karte von Leukersdorf 1615 eingezeichnet.


1385

Diplomatorium die Grünhayner Stifts Freyheits Sache betreffend

Zeugnis des Abts Johannes zu Grünhayn, das die Herren von Waldenburg, Hugo und Anarg dem Closter Grünhayn das Dorf Seifersdorff ingleichen Leukersdorff und die Voigtey bei der Seitz geschenket d.d.Freytags nach Jacobi 1385 (5).

 

Bei diesem Schriftstück handelt es sich um einen offenen Brief, in dem der Abt des Zisterzienserklosters Grünhayn bekennt, um das Jahr 1260 die oben genannten Besitzstücke von der Waldenburger Herrschaft bekommen zu haben. Der Text geht näher auf alle Rechte ein die, mit diesem Besitzübergang verbunden waren. Unter anderem wird auch die heute noch als Gebäude erhaltene Schmiede auf der Alten Gasse 7 benannt.

 

Hier ein Auszug (5): …und mit ihren offenen Brieffe mit anhangenden Insiegel bestedigrt zu unsern Gloster daß dorff Seyffersdorff und die Gütter die wir haben und dem Dorffe zu Leukersdorff und die Vogday bei der seitz mit allen Gerichten und Freyheyden. Als die vorgenanntten Etlen Herrn vormals bis an den ruß [Schmiede] besessen haben …


1398

Die Abschrift dieser Urkunde behandelt einen Streit des Klosters Chemnitz und dem Kloster Grünhain. Damit stellen sich die Besitzverhältnisse im Ort so dar, dass das Bauerndorf offensichtlich zum Kloster Chemnitz und das Rittergut zum Kloster Grünhain gehört.

 

Für den Kauf des Dorfes Leukersdorf durch das Kloster Chemnitz ist bisher keine Urkunde bekannt. Im Streit selbst geht es um die Geldsammlung in einem Opferstock und den Bierausschank. Der Schiedsspruch des Naumburger Bischofs Ulrich von Rotenfels lautet:

All so, dass der oben genannte Herr, Herr Nicklas, Abt zu Grünhain den Stock, den er in das Dorf Leukersdorrf gesetzt hatte, übernehmen soll und wieder in den Kretzschmar setzen, an die Stätte, wie er von Alters her gestanden hat, und der Kretzschmar soll Schenken ohne Hindernis, wie er getan vor Alters hat, und er und sein Gotteshaus sollen bei allen ihren Gewohnheiten, Freiheiten, Gerechtigkeiten und Recht bleiben.

 

Der Abt zu Chemnitz, sein Gotteshaus und seine Leute bei allen ihren alten Gewohnheiten, Freiheiten und Rechten und Recht bleiben und ihrer keiner soll den andern daran irren noch hindern und in keiner Weise, ohne Arglist.

 

Wie aus dem Schiedsspruch hervorgeht, war sowohl das Rittergut als auch das Dorf Leukersdorf zum Ausschank von Bier berechtigt. 


1442 

 Bild 1 

Die Ersterwähnung von Leukersdorf finden wir als Originalaufzeichnung im Hauptstaatsarchiv Dresden Loc.9831. Geschoß- und Memorialbuch Fol. 52.

Hierbei handelt es sich um die Aufstellung „Zolltarif der Stadt Chemnitz“ 1442.

 

Item dis sint die dorfer, die do zcollisfrey sint gewest, die weyle sie den zcawn umb unser stadt gehalten habrn: … Lutigersdorf, Aldendorf, Pfaffenhaynn, Nawenkirchenn, Janstorff…

 

(Das sind die Dörfer die zollfrei waren, weil sie den Zaun um unsere Stadt erhalten haben).

 

Die Zollfreiheit war ein Privileg für die Bauern der Dörfer, weil sie damit ihre Produkte ohne zusätzliche Kosten auf dem Markt in Chemnitz anbieten konnten.


1485

Leipziger Teilung 

Durch die Teilung von Sachsen in den Ernestinischen und einen Albertinischen Teil, war nun auch Leukersdorf zweigeteilt, da das Rittergut zum Kurfürstentum und das Dorf zum Herzogtum Sachsen gehörte.


1547 

Für die Erfassung des immer umfangreicher werdenden Schriftgutes der Sächsischen Ämter war die Darstellung der Rechte und Einkommen der einzelnen Ämter in einheitlicher Form für die Zentralverwaltung unerlässlich. Deshalb entstanden im 16.Jahrhundert sogenannte “Erbbücher“, die unter Kurfürst Moritz zu Amtserbbücher vereinheitlicht wurden.

 

Die Bücher enthalten folgende Details zu den einzelnen Einheiten:

  • Allgemein / Gericht / Heerwagen / Abgaben / Lehenware / Kirche / Quelle

  • Name des Dorfes Leukersdorf

  • Amt Chemnitz

  • Einwohner 27 besessene Mann

  • Hufen 24 Lehen

  • Obergericht

  • Inhaber Amt Chemnitz

  • Erbgericht Amt Chemnitz

  • Richteramt walzend

  • Dingstuhl Mittelbach

Neben dem Dorf gibt es für Leukersdorf noch ein Amtserbbuch für das Lehngericht im Amt Grünhain (8)


1547

Amtsgemeinde des Amtes Chemnitz (bisher Herzogtum Sachsen)

 

Die Amtserbbücher sind die ersten Zeugnisse für die in den Dörfern herrschenden Rechtsverhältnisse und die Leistungen der Gutsbesitzer [besessene Mann]. Der örtliche Vertreter der Zentralgewalt [der Ämter] im Dorf war der Ortsrichter, dem noch aus der Dorfbevölkerung gewählte Schöppen [Schöffen] beigeordnet waren. Diese hatten drei Mal im Jahr mit den Gutsbesitzern Gericht zu halten. Für das Dorf Leukersdorf ist das Richteramt „walzend“ angegeben. Das heißt der Richter wird vom Amt Chemnitz aus der Mitte der Gutsbesitzer bestimmt.

 

Gutsgemeinde des Amtes Grünhain (bisher Kurfürstentum Sachsen)

 

Der Kretzschmar auf dem Lehngut ist Richter des Gerichtsbezirks der das Lehngut, die Voigtey und die Dörfer Pfaffenhain und Seifersdorf umfasst. Die Gutsgemeinde bildet einen eigenen Gutsbezirk mit Richter und Schöppen (selbständige Gemeinde).


1519

In diesem Jahr kommt der vom Zwickauer Bildschnitzer Peter Breuer geschnitzte „Breuer-Altar“ in die Leukersdorfer Kirche.


1528 

Im Gerichtsbuch von Chemnitz (1491-1553) ist um 1528 ein Eintrag zu Martin Lindner und Nicol Neuber aus Leukersdorf enthalten. 


1539

Nach der Einführung der Reformation im Herzogtum Sachsen 1539 wurde auch in Sachsen die Einrichtung von Schulen in den Städten und nachfolgend auch auf den Dörfern vorangetrieben. Dabei ist zu bemerken, dass diese Bestrebungen nicht überall auf Zustimmung stoßen. Erst in der 2.Hälfte des 16.Jahrhundert wird mit der Kirchen- und Schulordnung von Sachsen 1580 allmählig der Schulunterricht angelaufen sein. Die beiden Leukersdorfer Gemeinden (Amts- und Gutsgemeinde) betreiben Schule und Kirche gemeinsam.


1564 

Die Stallungen des Kurfürsten sind mit Tüchern abgegrenzte Bereiche außerhalb der Dörfer, die zur Jagt genutzt werden. Um sich mit den örtlichen Gegebenheiten der Gebiete vertraut zu machen, beauftragt der Kurfürst um 1570 den Markscheider Georg Oeder den Jüngeren mit der Ausführung entsprechender Risse. Auf dem Riss Georg Oeder, Übersichtskarte der Stallungen um Jahnsdorf vor 1564, ist unter anderem auch ein Teil von Leukersdorf eingezeichnet. Es handelt sich um die erste bekannte Darstellung eines Teils des Ortes Leukersdorf (geschrieben: Leugkersdorff). 


1574 

Im Gerichtsbuch Chemnitz Nr. 123 auf Seite 104b ist ein Vertrag zwischen Hans Kretzschmar (Lehnrichter) und der Dorfgemeinde Leukersdorf

zum Bierverkauf erhalten


1613 

Die ursprünglichen drei Glocken der Leukersdorfer Kirche wurden 1613 (mittlere, große Glocke) und 1618 (kleine Glocke) bei der Fa. Hilliger in Freiberg gegossen. Die große Glocke ging im II. Weltkrieg verloren. Dafür wurde 1955 eine Eisenhartgussglocke von der Glockengießerei Apolda angeschafft. Nach dem Guß einer großen und einer mittleren Glocke 2016/2017 von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe erfolgte der Austausch der Eisenhartgussglocke im Geläut.

 

Bild 2

1615 Erste Karte von Leukersdorf


1615

Es ist dem Kurfürst August (1553-1586) zu verdanken, dass während seiner Regentschaft die Landesvermessung von Sachsen vorangetrieben wurde.

 

Die Aufnahme des Risses A wird im wesentlichen Balthasar Zimmermann zugeschrieben.

 

Wie in der Heimatgeschichte der Pflege Stollberg i. E. von Dr. Löscher und Voigt auf Seite 51 beschrieben, war die Aufnahme in vier Schritte unterteilt.

  1. die Vermessung an Ort und Stelle mit Einträgen in die Vermessungstagebücher

  2. die Zeichnung des Urrisses

  3. die Verbesserung des Urrisses im Gelände

  4. die Herstellung der sogenannten Kopie

Dieser Prozess hat nach Schätzung der Experten mehrere Jahre in Anspruch genommen. Daraus kann geschlossen werden, dass die Feldarbeit vor der Jahrhundertwende gelegen haben muss. Auf der Karte sind mehrere Einzelheiten hervorgehoben. Am östlichen Dorf Ende ist Michel Rüdels Mühl 1 Gang benannt (in unten stehender Karte ist der obere Rand Süden und der untere Norden – wie zu dieser Zeit üblich), heute Hauptstraße 5, rechts daneben die Brücke über den Dorfbach mit „Brück“ und die Bezeichnung des Fahrwegs von Stollberg nach Chemnitz. Am ersten Gut findet man die Bezeichnung „Tor“, hier handelt es sich um ein Tor im Zaun des Dorfes zum Schutz der Gärten vor Wildschäden. In der Mitte des Dorfes sind Lehngericht, Kirche und die Schmiede auf der jetzigen Alten Gasse Nr. 7, sowie die Bezeichnung „Bach“ und zwei Häuser am Teich einzeln gezeichnet. Die am Dorfweg gezeichneten Kreise entsprechen der Anzahl der Güter von Leukersdorf, aber geben nicht ihre genaue Lage wieder. Am oberen Ende des Dorfes sind sechs Häuser als Einzelstandorte angegeben. 


1616

Für das Dorf setzt die Registrierung der Käufe und Verkäufe der Grundstücke mit dem zu diesem Zeitpunkt begonnenen Richterbuch ein. Der Ortsrichter ist für die Abwicklung und Registrierung der entsprechenden Vorgänge und die Meldung an das entsprechende Amt verantwortlich. Leider enthält das Buch Lücken in den Einträgen für die Jahre 1676 bis 1756 sowie 1771 bis 1791 und 1793 bis 1806.Mit den, im Internet verfügbaren Gerichtsbüchern, lassen sich diese aber problemlos schließen. Auch eine Abschrift des Leukersdorfer Gemeindekopisten Beck von 1904 hilft bei der Erschließung des Textes.


1618

Im Kirchenrechnungsbuch von Leukersdorf Band 1 ist unter dem Jahr 1618 die Ausgabe von 1 Groschen vermerkt, um das Dach des Schulhauses auszubessern. Auch für das zweite Jahr 1619 ist eine Ausgabe von 1 Groschen 6 Pfennige vermerkt, mit dem Eintrag:

1 Gr. 6. Pf. Andeas Losens von der feuer Essen im Schulhause zu bessern (12)


1620

Ein besonders schöner Abendmahlsaltar kam zu dieser Zeit in die Leukersdorfer Kirche.. Wahrscheinlich fällt seine Entstehung auch in die Jahre um 1620.


1623 

In der Chronik vom Gemeindevorstand Otto Claus aus dem Jahr 1929 wird der Schulmeister Christoph Wagner erwähnt, der 1669 verstarb und bereits 46 Jahre Schulmeister in Leukersdorf gewesen war.


1661 

In der bereits in der Aufzeichnung der steuerpflichtigen Gartenwirtschaften von 1661 verzeichneten Gartennahrung OL Nr.111 (Hauptstraße 87) wird 1889 eine neu eingerichtete Schmiede erwähnt. Die Schmiede wird ab 1985 als Blechbearbeitungsbetrieb John bis heute weitergeführt.


1727

In einer Hausbau Genehmigung von Christian Heyl ist zu lesen:

 

… Amts Verweser daselbst uhrkunden und bekennen hiermit, daß bei uns, denen Beamten, Christian Heyl angebracht, wie er gesonnen auf der Gemeinde zu Leukersdorf ein Häusgen zu bauen und gleich anderen Bewohnern Bier darinnen zu schenken, dafür er, nebst übrigen Ortsabgaben, jährlich 1 Gulden Erbzinsen zu geben sich offeriert …

 

Hier handelt es sich um den Antrag zur Baugenehmigung des an der Stollberger Straße bis 2021 gelegenen Gasthof Weidauer. Das Anwesen war bis zur Wende ein gern besuchter Gasthof in Leukersdorf.


1730 

Mit dem Bau einer Brücke über die Würschnitz in Pfaffenhain war es nun möglich die Postkutsche regelmäßig zwischen Chemnitz und Stollberg verkehren zu lassen (14).


1782

Ende des 18 Jhd. ist der Innenraum der Kirche vollkommen umgebaut und erneuert worden und bis heute hat auch der Kanzelaltar einige Veränderungen erfahren. 


1790

Meilenblätter von Sachsen Nr. 163 Leukersdorf. Diese Karte von Leukersdorf ist eine sehr gute Momentaufnahme der Entwicklung von Leukersdorf in der Zeit von 1790 bis 1870, da die nach 1790 gebauten Gebäude mit der Farbe Rot in die Karte aufgenommen wurden. Besonders fällt auf, das oberhalb der Dorfstraße eine große Anzahl von Häusern erbaut wurde und auch eine Anzahl von Gartenwirtschaften neu entstanden sind. 

 

3 

Meilenblätter von Sachsen


1829

Die Staatsstraße von Chemnitz über Neukirchen und Leukersdorf nach Stollberg wird ausgebaut.


1838

Die Landgemeindeordnung bringt ab 1839 mit umwälzenden Veränderungen alles althergebrachte in den Dörfern ins Wanken. Statt des Ortsrichters wird nun ein gewählter Gemeindevorstand sowie der Gemeinderat die Geschicke der Dorfgemeinde bestimmen. Es sollen Vertreter aller im Dorf wohnenden Bevölkerungsschichten im Rat vertreten sein.


1839

Am 5.Februar 1839 wählte die Gutsgemeinde des Rittergutes ihren ersten Gemeinderat. Es wurden 4 Gärtner [Gartennahrungsbesitzer] und 1 Hausgenosse [Hausbewohner ohne Grundbesitz] in den Gemeinderat gewählt.

 

Nach der Wahl des Gemeindevorstandes Christian Heinrich Engel und des Gemeindeältesten Johann Gottfried Löbel rückten noch zwei weiter Mitglieder in den

Rat nach.


1848

In der Zeit von 1848 bis 1896 beantragten und bekamen weitere zehn Gewerbetreibende den Ausschank von Bier und Branntwein genehmigt. 1850 Der Friedhof wurde erweitert und mit einer Mauer umgeben, die Weihe nahm der Pfarrer Delitsch aus Neukirchen vor.


1853 

Da die Anzahl der Schulkinder stetig stieg, beschließen die beiden Gemeindeteile von Leukersdorf im oberen Dorf eine 2. Schule zu bauen. Die entsprechende Zeichnung ist im genannten Jahr an die Behörde in Chemnitz zur Genehmigung eingereicht worden


1859

Leukersdorf war bisher Filialkirche von Neukirchen


1859

Leukersdorf ist seit Michaelis 1859 selbständige Kirchgemeinde..
 


1859

Nach der Bildung der Gemeinderäte in den 2 Ortsteilen wird der Aufwand für Beschlüsse zur Verwaltung der gemeinsam genutzten Schulen, Kirche und die Verbindungswege nicht einfacher. Deshalb wird bereits 1854 die Vereinigung von Guts- und Amtsteilgemeinde angedacht. Am 9.Februar 1859 wurde die Vereinigung dann vollzogen. Gemeindevorstand ist Wilhelm August Gruner und Gemeindeältester Friedrich Wilhelm Neuber. 


1860 

Durch die Auspfarrung wurde in Leukersdorf der Neubau eines Pfarrhauses notwendig.


1860

Der seit Jahrhunderten bestehende Pfarrweg zwischen Neukirchen und Leukersdorf verliert durch die Einrichtung einer selbständigen Pfarrgemeinde Leukersdorf an Bedeutung. Er wurde 1895 auf einen Meter Breite reduziert und in den 1960iger Jahren umgepflügt. 


1876

Neben dem Rittergut (Hauptstraße 50) wird eine Schmiede von Friedrich Wilhelm Köhler gebaut. Der letzte Betreiber ist der Schmied Willi Max Dittrich. 1994 wird das Gebäude abgerissen.


1878

In den Steuerunterlagen ist die Strumpffabrik J.C.F. Viertel in der heutigen Schulstraße 1 verzeichnet. Sie ging 1898 in Liquidation.


1878 

Die heute auf der Neuen Gasse 7 befindliche Bäckerei Seifert hat ihren Ursprung auf der Alten Gasse 10. Friedrich Huth betreibt in diesem Haus eine Bäckerei bis 1878. 

 

Danach  baut er die Bäckerei auf der Neuen Gasse. Diese befindet sich bis heute im Familienbesitz und ist jetzt die einzige in Leukersdorf. Außerdem gab es in der Zeit von 1859 bis 1976 in Leukersdorf vier weitere Bäckereien und die Bäckerei in der Tauschermühle.


1882

Im Haus von Robert Haustein in der Poststraße 8 wird eine Postagentur eingerichtet


1883

Die Raumverhältnisse in den beiden Schulen der Gemeinde erfordern erneut einen Schulneubau. Für die angestrebte Größe des Neubaus machten sich umfangreiche Erdarbeiten zur Begradigung der zu bebauenden Fläche notwendig, unter anderem war ein vorhandener Bergkeller zu verfüllen. Nach der Fertigstellung des Gebäudes 1884 zog der Schulbetrieb in diese Schule ein. Die obere Schule wird weiterhin genutzt. 


1890 

Der Gemeinderat beschließt den Gemeindevorstand und den Ortspolizeidiener als berufsmäßige Gemeindebeamte fest anzustellen. Für die Gemeindebehörden ist noch kein eigenständiges Büro vorhanden. Es gibt jedoch schon eine Anzahl von Funktionsträgern für die Ortsangelegenheiten, wie Schulkassierer, Totengräber, Schulvorstand, Leichenfrau, Hebamme, Kassierer der Ortskrankenkasse, Gemeindeschreiber und Wegewärter. 


1892 

Ernst Clemens Harzbecker kauft ein Grundstück auf der Alten Gasse und betreibt eine Fleischerei bis 1963. Eine weitere Fleischerei wird auf der Neuen Gasse 1 bis zum Jahr 1983 betrieben.

 

Weitere Handwerksbetriebe in Leukersdorf dieser Zeit sind Leineweber, Nadelmacher, Schlosser, Sattler, Schuhmacher, Klempner, Korbmacher, Schneidermeister, Tischler, Stellmacher, Zimmerer, Baubetriebe, Dachdecker, Elektriker und Autowerkstätten.


1895

Mit der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Chemnitz – Stollberg wird der Postkutschenverkehr eingestellt.


1895

Der Gasthof „Goldener Anker“ war bis 1895 in Besitz des Rittergutes.


1901 

Die in diesem Jahr gegründete Freiwillige Feuerwehr stellt das Löschwesen im Ort auf eine neue im Grundgesetz der Wehr verankerte Grundlage. Die vorhandene Technik bestand aus einer vierrädrigen Wagenspritze (Baujahr1864) und ca. 200 Meter Schlauchmaterial. Für die weitere Ausrüstung mussten die 35 Mitglieder (im Jahr 1902) selbst sorgen. 


1901 

Die Gemeinde ist bestrebt den Schulbetrieb zu zentralisieren und baut im Erdgeschoss einen Seitenflügel an die neue Kirchschule (Poststraße 1). Die beiden alten Schulgebäude wurden an Privatpersonen verkauft.


1904 

Im Jahr 1904 wurde auf der Poststraße ein neues Gerätehaus erbaut. An der Stelle des vordem genutzten Gebäudes steht heute das Haus Poststraße 4. 


1906 

Die Gemeinde stockt den Seitenflügel der neuen Kirchschule auf und es entsteht ein viertes Klassenzimmer.


1907 

Die Gemeinde Leukersdorf meldet an die Amtshauptmannschaft Chemnitz 3 Gasthöfe mit Tanzsälen. 


1910

Die Omnibuslinie Chemnitz – Neukirchen wird bis nach Leukersdorf verlängert, aber nur bis 1920 betrieben. Erst ab 1924 gibt es eine dauerhafte Anbindung an Chemnitz.


1911

Die Gemeinde kauft das ehemalige Brauereigebäude (Am Knie 1) und baut das Erdgeschoss zum Gemeindeamt aus.


1912

Im Gemeindeamtsgebäude wird eine Sparkasse eingerichtet und der Gemeindekassierer Otto Clauß wird gleichzeitig Sparkassenkassierer.


1920

Die Straße nach Ursprung wird gebaut Das Packlager liefert der Besitzer des alten Leukersdorfer Steinbruchs Otto Nietzold. 


1923

Theodor O. Köhler aus Jahnsdorf baut auf dem Grundstück seines Schwiegervaters eine Strumpffabrik (heutige Hauptstraße 46). Von 1923 bis 1955 werden in diesem Gebäude Strumpfwaren produziert.


1924

Albert Emil Pfau baut auf der heutigen Schulstraße 4 eine Strumpffabrik mit dem Firmennamen EPESA. Über alle Gesellschaftssysteme hinweg werden bis 2017 in diesem Betrieb Strumpfwaren produziert. Es ist die letzte Strumpffabrik in Leukersdorf.

 

Weitere Strumpffabriken in Leukersdorf waren:

  • Bruno Hofmann Hofmann 1898 

  • F. Wilhelm Hösel 1901 bis 1956

  • Otto Hilbert 1906 bis 1919

  • Emil Mehlhorn 1906 bis 1955

  • Willi Lungwitz 1923 bis 1939

In Summe sind es bis heute mehr als 130 Gewerbeansiedlungen, die im Laufe der Zeit einen Standort in Leukersdorf unterhielten.


1927

2.-3.7.findet der Bezirksverbandstag der Freiwilligen Feuerwehren in Leukersdorf statt.


1930 

Mit der zusätzlichen Nutzung von Notschulräumen in zwei Gaststätten des Ortes hatte sich die räumliche Situation so zugespitzt, dass ein Schulneubau unumgänglich wurde. Abseits der Dorfstraße entstand nach den Plänen des Architekten Curt am Ende aus Chemnitz ein neuer Zweckbau im Bauhausstiel. Nur durch die Förderung des Ministeriums für Volksbildung konnte der Bau entstehen. Der Bau enthält 8 Klassenzimmer, 1 Werkraum,1 Kochküche als Lehrküche, 1 Turnsaal und die entsprechenden Nebenräume, wie Lehrerzimmer, Schulleiterzimmer usw. (13).


1930

Nachdem die neue Schule auf der Schulstraße bezogen wurde, verlegt die Gemeinde ihre Amtsräume in die ehemalige Kirchschule auf der Poststraße 1.


1930

Die Sparkasse zieht ebenfalls in das neue Gemeindeamt auf der Poststraße 1 um.


1937

Der Zahnarzt Dr. Tanneberger praktiziert seit Herbst in Leukersdorf.


1938

Mit dem Bau der Autobahn Chemnitz - Plauen mussten in Leukersdorf zwei Autobahnbrücken gebaut und Straßenverläufe geändert werden. So schnitt die Autobahn den Dorfweg ebenerdig und es machte sich eine Verlegung desselben in Richtung Dorfbach notwendig.


1949 

Der erste Kindergarten entsteht im Anbau des Restaurants „Zur guten Quelle“ auf der Alten Gasse 8. 


1950

Pfaffenhain wird als Ortsteil nach Leukersdorf eingemeindet


1950 

Mit der Eingemeindung von Seifersdorf wird die dort noch bestehende Schule aufgelöst und die Kinder werden in Leukersdorf unterrichtet.


1958

In der Siedlerstraße 28 beginnt die Bewirtschaftung der Sportbaracke mit einer Gaststätte. Kerstin und Detlef Voigt übernehmen 1986 den Gaststättenbetrieb in Eigenregie. Die Gaststätte wird heute von Claudia und Mario Lappöhn betrieben.


1961 

In Leukersdorf wird ein Konsum-Landwarenhaus gebaut. Der Keller entsteht im NAW (Nationales Aufbauwerk) und das EG und DG baut die Firma Thieme aus Jahnsdorf. Heinz Windisch leitet den Betrieb bis 1989.


1962 

Nach der Einführung der zehnklassigen polytechnischen Oberschule in der DDR macht sich der erste Anbau an der Leukersdorfer Schule notwendig, da die Regelschulzeit von 8 auf 10 Jahre erhöht wurde.


1965

Übergabe der staatlichen Arztpraxis Leukersdorf und Übernahme durch Dr. med. Siegfried Walther.


1971

Da die Kapazität im Kindergarten begrenzt war, beschloss die Gemeinde im Jahr 1969 das Wohnhaus Hauptstraße 51 im NAW zum Kindergarten umzubauen. Durch Anbau und Ausbau sollten vier Gruppenzimmer, zwei Schlafräume, ein Küchentrakt und Kellerräume entstehen. Am 17.Juli 1971 konnte der Neubau eröffnet werden. 


1974 

Seifersdorf wird als Ortsteil nach Leukersdorf eingemeindet


1976

Die grundhafte Erneuerung der F169 zwischen Stollberg und Leukersdorf führte zur Einrichtung einer provisorischen Autobahnabfahrt in Leukersdorf in beiden Richtungen.


1979

Im Jahr 1979 konnte das, mit viel Eigenleistung von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Leukersdorf errichtete, Gebäude auf der Poststraße in Betrieb genommen werden.


1982

Frau Dipl. med. dent, Christina Hirsch übernimmt die Praxis von Dr. Tanneberger in der Hauptstraße 33.


1982

Ein neuer Erweiterungsbau der Schule wird 1982 in Betrieb genommen. Jetzt lernen Schüler aus Leukersdorf, Pfaffenhain, Seifersdorf und Ursprung an dieser Schule. 

 

Eine neue Turnhalle und der Einbau einer neuen Zentralheizung vervollständigen die Ausstattung der Schule.


1989 

Gisela und Dieter Schubert eröffnen eine Bettfederreinigung. Heute beherbergt der Laden ein breites Sortiment an Raumausstattungen.

 

Daneben gab es in der Vergangenheit weitere Handelsbetriebe, Butterhändler, Drogerie, Fahrradhandel, Krämer, Grünwarenhandel, Kohlenhandel, Materialwarenhandel, Milchhandel, Schnittwarenhandel, Seifensieder und Viehhandel. 


1991

Frau Dr. med. Gabriele Wenzel praktiziert in Ihrer Praxis in der Schulstraße 4.


1993

Auch durch die Aktion „Trap`n dak !“ der Kirchgemeinden Amerongen/Elst aus den Niederlanden, die eine Spendensumme von 70.000,- Gulden aufgebracht haben, wurde diese Kirchenrenovierung unterstützt.


1994

Die Freiwillige Feuerwehr Leukersdorf erhält ein neues Löschfahrzeug.


1996 

Die Sparkasse baut auf der Hauptstraße 73a ein Sparkassengebäude mit Geldautomat und Einliegerwohnung.


1997

Anfang der 90er Jahre wurden nochmals größere Erneuerungen an der Kirche vorgenommen. Am Sonntag, dem 6. Juli 1997 wurde die Kirche neu geweiht.


1997 

Leukersdorf feiert die 555 Jahrfeier der urkundlichen Ersterwähnung mit einer Festwoche.


1999

Mit der Gemeindegebietsreform in Sachsen wird aus Jahnsdorf und Leukersdorf mit seinen Ortsteilen Pfaffenhain und Seifersdorf die neue Gemeinde Jahnsdorf.


2000

Dr. Alexander Hirsch eröffnet eine Zahnarztpraxis in der Hauptstraße 52 B. 


2001

Mit einem Festwochenende und einen beeindruckenden Festumzug wird die 100-Jahrfeier der freiwilligen Feuerwehr Leukersdorf gefeiert.


2004 

Die seit 122 Jahren in diesem Haus befindliche Postagentur wird geschlossen


2004 

Nach der Neuordnung der Schulordnung in Sachsen 1992 und die Einschulung der Leukersdorfer Grundschüler in Jahnsdorf, geht die Anmeldung von Oberschülern in Leukersdorf stark zurück. 2004 löst das Schulamt die Schule in Leukersdorf auf.


2005

Nach der Wende im Jahr 2005 erfolgte die Planung der grundlegenden Modernisierung des Kindergartens in Leukersdorf in vier Bauabschnitten. Im Jahr 2006 erhielt die Einrichtung den Namen „Bienenkorb“.


2005 

Nach mehrfach wechselnden Besitzern übernimmt Uta Leichsenring die Verkaufsstelle

des ehemaligen Landwarenhauses und führt den Betrieb als „nah und gut“ Verkaufsstelle.


2005 

Das Rathaus der Gemeinde Jahnsdorf wird nach Leukersdorf verlegt.


2007

Der Kanzelaltar der Leukersdorfer Kirche ist restauriert worden.


2008

Nach der Neuordnung der Landkreise in Sachsen gehört [durch den Zusammenschluss der Kreise Annaberg, Aue, Marienberg, Schwarzenberg und Stollberg] Leukersdorf nun zum Erzgebirgskreis.


2008

In diesem Jahr beginnt der grundhafte Ausbau der Hauptstraße bis zum 4. Bauabschnitten.


2009

Der letzte Bauabschnitt zur Erweiterung des Kindergartens beinhaltete die Erneuerung des Dachgeschosses und einen Anbau für 14 Krippenplätze.


2009 

Der neu gebildete Evangelische Schulverein Leukersdorf startet mit einem Gymnasium den Schulbetrieb an der ehemaliger Zentralschule Leukersdorf 


2014 

Die Sparkasse gibt ihre Filiale in Leukersdorf auf und baut im Gewerbegebiet an der B169 einen Geldautomat auf.


2016 

Das modernisierte Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Leukersdorf wird nach längerer Bauzeit wieder in Betrieb genommen.


2017

Zur Festwoche 575 Jahre Ersterwähnung Leukersdorf erscheint eine Chronik von Leukersdorf als Buch „Leukersdorf im Erzgebirge zwischen Vergangenheit und Gegenwart“. Das Buch kann im Heimatverein Leukersdorf käuflich erworben werden.


2018 

Mit der Aufnahme der ersten Oberschulklasse erhält die Schule den Namen Evangelisches Schulzentrum Leukersdorf.


2019

Der Geldautomat im Gewerbegebiet wird wegen zu geringer Nutzung abgebaut.


Quellen

  • Klaus Herbers – Helmut Neuhaus / Das Heilige Römische Reich - Schauplätze einer tausendjährigen Geschichte (843-1806) BÖHLAU VERLAG KÖLN WEIMAR WIEN 2006 Seite 107

  • Karlheinz Blaschke / Geschichte Sachsens im Mittelalter Union Verlag Berlin 2.Auflage 1991 Seite 84 

  • Gerhard Billig / Pleißenland - Vogtland Das Reich und die Vögte Vogtland - Verlag Plauen 2002 Seite 82-84

  • Dr. Löscher und Voigt / Heimatgeschichte der Pflege Stollberg i. E. - Verlag von E.F.Kellers Witwe, Stollberg Reprint Verlag Heimatland Sachsen Chemnitz GmbH 2005 S.13

  • Diplomatorium die Grünhainer Stifts-Freiheits-Sache betreffend, / Sächsisches Hauptstaatsarchiv Dresden –

  • Geheimer Rat (Geheimes Archiv) Loc.9871/30 Abschrift von 1834

  • Kopie eines Schiedsspruches des Naumburger Bischofs Ulrich von Rotenfels.

  • Sächsisches Haupt Staatsarchiv Dresden Geheimer Rat (Geheimes Archiv) Loc. 9890/20 

  • Zolltarif der Stadt Chemnitz. Hauptstaatsarchiv Dresden Loc. 9831. Geschoß- und Memorialbuch fol. 52

  • ISVG Repertorium Saxonicum Die kurfürstlichen Amtserbbücher 1547 Leukersdorf Amt Chrmnitz und Amt Grünhain

  • Georg Oeder, Übersichtskarte der Stallungen um Jahnsdorf, vor 1564 HStA. Dresden, Rißschrank III Fach 37 Nr. 6d

  • Balthasar Zimmermann, Stollberg und Umgebung, 1610-1615. HStA. Dresden, Mappe 100 Nr. 1 Riss A

  • Karte 1790 - Meilenblätter von Sachsen, Freiberger Exemplar Nr. 163: Neukirchen, 1:12000 Grundaufnahme 1790, Nachträge bis 1860 

  • Kirchenrechnungsbuch Leukersdorf Band 1 1618 ff. Kirchenarchiv Leukersdorf

  • Festschrift Volks- und Berufsschule Leukersdorf i. Erzgeb. - Eingeweiht am 31. August 1930 / Druck von Rich. Wolff, Neukirchen i. Erzgeb

  • Rehnert/Bahls +Autoren / Leukersdorf im Erzgebirge zwischen Vergangenheit und Gegenwart Festschrift 575 Jahre

  • Chronik Claus Leukersdorf 1929 / Gemeindearchiv Jahnsdorf – [Tauschermühle ab 1878 auch Bäckerei]

  • Sachsen.de / 12613 Gerichtsbücher / GB AG Chemnitz Nr. 211 / 1491-1533 Seite 0032 

  • Sachsen.de / 12613 Gerichtsbücher / GB AG Chemnitz Nr. 123 1560 - 1617 fol. 104b

  • Richterbuch Leukersdorf 1616-1835 / Gemeindearchiv Jahnsdorf

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